Lieferdienste in der Zwickmühle

21.01.2019

Die Menschen lieben es, sich Essen liefern zu lassen!

Das ist vorerst eine wunderbare Nachricht. In den letzten Jahren nimmt die Zahl der Online-Bestellungen immer weiter zu. Die Leute essen was das Zeug hält und kochen muss nicht immer sein. Das hat zur Folge, dass das gekochte Essen zu den Abnehmern kommen muss . Hier kommen dann die diversen Lieferdienste ins Spiel. Und mit diesen wollen wir uns heute einmal auseinandersetzen. Was kann ich als Inhaber eines Lieferdienstes tun, um meine Umsätze zu steigern bzw. wie kann ich effizienter arbeiten.

Lieferando

Es gibt diverse Plattformen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Hungrige und Lieferdienste unkompliziert zusammen zubringen. Lieferheld und Co. sind omnipräsent und versprechen Umsatz und Freude. Das wirkt: Die meisten Lieferdienste sind auf mindestens einer der bekannten Plattformen vertreten und bieten dort ihr Essen im regionalen Umfeld an. Die Plattformen versprechen einen einfachen Start und ab geht die Post.

Aller Anfang ist leicht

Der Anfang gelingt problemlos. Registriert ist man in wenigen Minuten. Speisen, Allergene und Inhaltsstoffe sind zügig eingepflegt, fertig sind die Vorbereitungen. Los geht es. Ach ja, bitte nicht die leuchtenden Aufkleber vergessen, denn Jedermann soll es wissen: Wir sind nun auch mit dabei, bei uns kann über die beliebten Plattformen bestellt werden. Die ersten Neukunden bestellen ihre "Pizza Salami" und diese reist an das 7 km entfernte Dorfende. Den Leuten schmeckt es und der super Service spricht sich rum.

Menschen ändern sich

Wir lernen schnell. In kürzester Zeit ist klar: Ich bekomme mein Essen problemlos nach Hause geliefert. Alles, was ich dafür leisten muss, sind ein paar Klicks im Web. Selbst zum Restaurant fahren macht keinen Sinn mehr, denn meine Zeit ist kostbar, der Sprit teuer und zu Hause isst es sich doch am Besten. Die Rechnung scheint für alle Seiten aufzugehen.
Die Onlineumsätze nehmen zu und alle sind glücklich.

Sind wirklich alle glücklich?

Ok, es muss doch einen Haken geben. Zehn Minuten investiert und mein Laden boomt?
Und richtig: So einfach ist die Rechnung nicht.
In den ersten Monaten der Zusammenarbeit stellen sich u.a. folgende Dinge ein:
Alte Laufkundschaft bestellt ebenfalls online, viele Kunden verzichten auf Barzahlung und wickeln die Bezahlung via Paypal und Co ab, die Fahrer sind nicht so zuverlässig wie erwartet, deren Auslastung ist kaum planbar.
Und das Übelste: Die Übersichten der diversen Lieferdienst-Plattformen zeigen genau an, was online umgesetzt wurde - und wie immens hoch der Anteil ist, der beim Betreiber der Plattform verbleibt.

Neue Herausforderung

Schnell ist klar, dass man mit der neuen Chance auch Risiken eingekauft hat und man recht flexibel umdenken muss. Das Geschäft verändert sich und die Herausforderungen, das Ganze profitabel zu gestalten, wechseln. Probleme kommen hinzu und manch einer wird hiervon überrascht. Alte Lösungsansätze funktionieren nicht mehr. Das Geschäft ist schlagartig ein anderes.

Gewusst wie

Anders ist aber nicht schlechter. Sofern man bereit ist, ein wenig weiter zu denken.
Das Online-Geschäft ist definitiv eine Chance, man sollte nur sicherstellen, selbst von diesem Modell zu profitieren. Andernfalls findet eine Umverteilung meines Profits zu den großen Plattformen statt. Man darf sich nicht darauf verlassen, dass andere für den Erfolg des Geschäftes Sorge tragen. Emanzipation ist gefragt!

Doch ohne die GROßEN?

Natürlich nicht. Die Dosierung macht es:
Als Aquiseinstrument sind die Plattformen Gold wert. Mit der Provisionsleistung kauft man sich hervorragende Werbung zur Neukundengewinnung ein und das ist absolut gut investiertes Geld. Parallel muss ich überlegen, wie ich eine emotionale Bindung zum Kunde aufbaue, ihn auch zukünftig an mich binde. Ab und an ein Tisch im Restaurant reservieren, eine Bestellung per Telefon oder Stammkunden doch über eine andere Bestellplattform abwickeln. Das sind einige von vielen Dingen, über die man sich als Betreiber eines Gastronomiebetriebes freut.

Entfremdung und zurück

Man kann aus Fehlern lernen und man kann immer ein wenig zurückrudern und eine andere Abzweigung nehmen. Entscheidungen können überdacht werden. Übernehmen Sie wieder das Steuer und sorgen Sie aktiv dafür, dass Ihr Restaurant nicht eines von vielen ist.
Bleiben Sie nicht Spielball der großen Plattformen.

Die Lösung - Fairdeliver

Fairdeliver unterstützt Restaurants aus Langenfeld, Solingen, Monheim, Köln und umliegenden Städten dabei, das Onlinegeschäft für sich zu nutzen. Wir sorgen dafür, dass die Chance "Online-Geschäft" nicht zur Falle wird. Lassen Sie sich professionell beraten, um Ihren Lieferdienst profitabel zu führen.
Vereinbaren Sie gern ein Beratungsgespräch mit uns!
Lernen Sie Ihre Möglichkeiten kennen!

zurück